Heute möchte ich mal aus unserem Alltag berichten. Zugegebenermaßen war es ja schon sehr kalt die letzten Wochen. Zum Glück scheint langsam der Frühling zu kommen, da macht das Radfahren doch gleich wieder doppelt Spaß. Nichtsdestotrotz habe ich auch in den letzten Wochen den inneren Schweinehund ab und an besiegt und das Babboe häufiger benutzt, als ich es normalerweise bei solch eisigen Temperaturen tun würde. Sei es, weil wir bei Freunden einen alten Staubsauger abholen wollten, von denen es aufgrund der Einbahnstraßen dorthin und mangelnden Parkplätze einfach schneller mit dem Babboe geht oder sei es, weil der Mann das Auto brauchte und wir zur Verabredung zwei Stadtteile weiter keine Lust hatten, uns von dem nur alle 30 Minuten direkt fahrenden Bus abhängig zu machen.

Die Kinder habe ich in ihre Schneeanzüge gepackt und unterm Regenverdeck hatten sie es dann eigentlich ganz kuschlig. Begeistert war ich vom Akku des Babboes. Während mein iPhone in der Jackentasche es wohl zu kalt fand und sich erst mal kläglich fiepend ausgeschaltet hat, zeigte der Babboe-Akku keinerlei erkennbare Verluste bei -3°C. Trotzdem hab ich für die Dauer unserer Verabredung den Akku dann aber doch lieber mit rein ins Warme genommen, damit er auch für den Rückweg genug Power hat. Wobei es zurück bergab ging, was ich auch auch ohne Unterstützung schaffe - trotz 2 Kinder und diversen anderen Dingen, die man als Mutter eben so mit sich rumschleppt: Wickeltasche, Wechselsachen, Lieblingspuppe, Trinkflasche und Notfallsnack, denn die Gefahr besteht ja, dass die Kinder auf dem Heimweg plötzlich verhungern oder verdursten. Ihr kennt das: Den ganzen Nachmittag wird gefuttert, dann wollen wir schnell heim zum Abendessen, kaum im Babboe heißt es dann: "ich habe soooooo Hunger". Daher bietet sich ab und an auch ein Handstaubsauger an, um das Babboe mal einer Grundreinigung zu unterziehen.

Barbara - Alltag mit Babboe City Elektro Lastenfahrrad

Barbara - Einkäufe mit Babboe City Elektro Lastenfahrrad

Meine Kinder sitzen häufig im Babboe und krümmeln vor sich hin. Leider fallen die Krümmel während der Fahrt aus mir physikalisch nicht nachvollziehbaren Gründen nie raus (im Gegensatz zu Puppen oder Handschuhen, die gerne mal auf der Straße landen). Trotzdem sind die Kinder vom Babboe begeistert. Tauche ich mit den Fahrradhelmen in der Kita auf (wir tragen tatsächlich alle einen, ich wegen der Vorbildfunktion, die Mädels primär auch weil das Zusammenstoßen der Köpfe nicht so ganz ohne sein soll) steigt die Laune sofort. Wir unterhalten uns gerne auf der Fahrt, ich kann direkt auf wichtige Dinge an der Strecke (Bagger! Eichhörnchen! Kitafreunde!) hingewiesen werden oder auch mal einen Streit zwischen den beiden direkt schlichten. Außerdem sind wir hier noch eine Seltenheit mit Lastenrad, so dass sich auch immer Bewunderer finden, die den Mädels zu winken oder ihnen ein "Ihr habt es da aber gemütlich" zu rufen. Ich werde auch häufiger angesprochen, ob sich das Rad nicht sehr schwer fahren bzw. lenken lassen würde (finde ich nach einer kurzen Eingewöhnung übrigens nicht) oder wo man das bekommt (bzw. ob wir es selbst gebaut hätten) und ähnliches. Das ist ja das schöne am Radfahren, man kommt immer leicht ins Gespräch.

Wenn ich nicht gerade die Kinder damit rumkutschiere nutze ich unser Babboe auch gerne zum Einkaufen oder um zum Beispiel ein Paket bei der Post oder Packstation abzuholen. Was mich früher in den Wahnsinn trieb, ein Paket auf dem Fahrrad zu balancieren. Das sieht ja im Film immer so easy aus, klappt aber in der Realität irgendwie nie wirklich. Das ist mit meinem Babboe überhaupt kein Problem, da wird das Paket einfach in die Kiste gestellt und nachhause gefahren. Kein Balancieren, kein irgendwie Festbinden und 5 x Runterfallen.

Drama haben wir mit dem Babboe eigentlich nur insofern, dass es in der Tiefgarage vor unserem Auto steht und die Kinder deutlich lieber mit ihrem Fahrrad fahren als mit dem Auto und immer sofort aufs Rad zu rennen. Da sinkt die Laune dann deutlich, wenn sie doch mal ins Auto steigen müssen, Fahrradfahren ist deutlich beliebter.

Viele Grüße,

Barbara