Lange kam er nicht, dann aber mit voller Wucht: der Winter ist da. Das heißt in unseren Breiten zwar nicht massenhaft Schnee, aber Fahrradfahren bei 6° und Regen ist auch nicht jedermanns Sache. Bei mir ist da immer etwas Gewöhnung notwendig. Die ersten Male finde ich es ganz schlimm, fahre dann doch lieber mit dem Bus, aber nach ein paar Wochen habe ich mich an Regen und Kälte gewöhnt und ich steige wieder auf das Fahrrad um, wenn es nicht gerade Wasserfälle regnet. Ja, ich muss nun Handschuhe tragen, eine wetterfeste Jacke und da ich mittlerweile auch immer mit Helm fahre, habe ich mir nun also auch noch einen Regenüberzug für den Helm gekauft. Und da man im November und Dezember ja auch ständig im Dunklen unterwegs ist, habe ich mich gleich auch noch für die sexy Neon-Variante entschieden. Früher bin ich ohne Helm gefahren, nachts auf dem Heimweg von einer Party auch durchaus mal ohne Licht. Als Mutter sieht man ja ständig überall Gefahren lauern, so dass ich nun immer brav mit Helm fahre und seitdem die Kinder von jüngstem Laufradalter an auch im Herbst und Winter mit neon-gelben Sicherheitskragen unterwegs sind, wollte ich dem nun auch nicht mehr nachstehen. Also gab es zum schicken leuchtend-gelbem Helmüberzug auch noch eine reflektierende Schärpe. Als Mutter macht man sich ja in vielerlei Hinsicht gerne mal zum Horst, warum also auch nicht im Auftrag der eigenen Sicherheit. Auch wenn man als Lastenradfahrer aufgrund der Größe und Breite des Fahrzeugs schon deutlich besser wahrgenommen wird, ist man als Fahrradfahrer leider nicht immer so gut sichtbar, gerade in der Du klein Jahreszeit. Aber nun kann uns keiner mehr mit dem Babboe City-E übersehen!

Barbara - Babboe City im Schnee
Barbara - Babboe City - Dunkel
Barbara - Helmüberzug

Gesehenwerden

Bei unserem City-E läuft die Beleuchtung noch über Haushaltsbatterien, nicht über den Fahrradakku wie beim Mountain, so dass ich auch in der Klappe unten immer noch ein paar Batterien gebunkert habe. Jetzt im Winter zwar nicht der ideale Ort, aber im Notfall reicht es zurück nach Hause. Das Wechseln der Batterien ist aber selten nötig, selbst wenn eines der lieben Kleinen das Licht unbedingt noch mal anmachen musste, wenn das Rad schon in der Garage steht und es dann die ganze Nacht an ist. Es geht ohne Werkzeug, so dass es auch unterwegs kein Problem ist. 

Barbara - Mützen

Warmhalten

Neben Gesehenwerden ist im Winter natürlich auch Warmhalten ein Thema. Damit es mir unter meinem Helm nicht so kalt ist, habe ich mir einen super kuscheligen Schlauchschal aus Wolle-Seide-Gemisch zugelegt. Der ist dünn genug, dass er auch über den Kopf unter den Helm passt. Angekommen ziehe ich ihn dann einfach runter und habe einen schicken Loop. 

Die Kinder haben auch extra Helmmützen. Die sind unterm Regenverdeck zwar etwas geschützter, aber auch für die Kids ist eine Mütze unterm Helm eine tolle Sache. Der Großen hatte ich diese Schlupfmütze schon mal zum Laufradfahren gekauft. Schnell war klar, dass auch die Kleine eine brauchte, als sie vom Maxi-Cosi auf die Bank gewechselt ist und somit auch einen Helm bekam. Da ich kurz vorher einen super Jerseystoff mit Fahrradmuster gefunden hatte, auf dem auch ein Rad ist, das aussieht wie unser Babboe, war schnell klar, dass Schlupfmütze Nummer 2 selbst genäht werden muss.

Bei Regen und Kälte

Barbara - Babboe City - Xmas

Nach etwas Überwindung sind wir also auch bei Nieselregen und Kälte in unserem Babboe City-E unterwegs. Man kann auch super damit zum Weihnachtsmarkt fahren und sich mit Kinderpunsch und Glühwein aufwärmen. Mit dem Fahrrad bekommt man nämlich ganz vorne einen Parkplatz, wie auch an den Adventssamstagen in den überfüllten Shoppingstraßen. So ein Lastenrad ist auch im Winter einfach praktisch, wenn man den inneren Schweinehund mal überwunden hat. Es müssen ja keine großen Touren sein, aber zum Weihnachtsmarkt und für die Weihnachtseinkäufe ist man mit dem Rad gut unterwegs. Also fahrt mehr Rad! In diesem Sinne: Frohe Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Barbara