Barbara

Barbara Lausmann - City-E

Hallo!
Ich bin Barbara und wohne mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern Greta und Edda in der Mainzer Neustadt. Dieser Stadtteil liegt sehr zentral und besteht vor allem aus Cafés, Wohngebäuden und schönen Spielplätzen. Hier wohnen die Familien, die gerne in der Stadt leben. Alles ist relativ nah: Kita, Supermarkt, Kinderarzt. Es gibt viele Bäume, viele Einbahnstraßen und Verkehrsberuhigungen, was es nicht gibt sind Parkplätze. Ideal also zum Fahrradfahren.

Wir wohnten hier auch schon ohne Kinder, das Fahrrad war damals schon das Hauptverkehrsmittel. Unser uraltes Auto wurde wenig benutzt, häufig mußte man es erst mal wieder in den Nachbarstraßen suchen. Und dann kam unsere erste Tochter. Im Frühling 2014 wurde sie eins und so langsam machte sich der Wunsch breit, den Kinderwagen auch mal wieder gegen das Fahrrad einzutauschen. Eine Mutter aus der Krabbelgruppe hatte so einen Kindersitz für hinten und irgendwie dachte ich, sowas würden wir uns auch anschaffen und gut. Aber der Mann war nicht begeistert. Er hatte da neulich mal was gesehen, ein so genanntes Lastenrad, in dem eine Bank für die Kinder ist. "Der Mann und seine Ideen" dachte ich und nahm bei meiner Schwester erst mal den alten Kinderfahrradsitz mit. Aber der Mann war besessen. Jedes Wochenende wurde ich durchs Rhein-Main-Gebiet geschleppt, zu Spezialfahrradhändlern, denn so ein Lastenrad war nicht einfach zu bekommen, das gab es in Mainz nicht. Ich schaute mir also diverse dieser Fahrräder an, aber überzeugt war ich nicht. Irgendwann waren wir ein Wochenende in Berlin und da sah man diese Räder im Einsatz. Ich mußte zugeben, dass das schon irgendwie praktisch aussieht. Und es gibt viel Platz für Einkäufe oder Spielsachen.

Barbara Lausmann City

Babboe Post

Vor einem Fahrradanhänger hatte ich irgendwie Panik. Was, wenn ich plötzlich vergesse, dass meine Kinder hinten dranhängen, und ich die Kurve zu eng nehme oder noch über die Kreuzung huschen will? Das wär nichts für mich, das
war mir klar. So ein Fahrradsitz wäre da schon besser, aber wohin mit dem ganzen Kram, den ich so mitschleppe?
Also mieteten wir uns erst mal ein Bakfiets und cruisten durch Prenzlauer Berg und Kreuzberg. Auf dem Rückweg
stellten wir allerdings fest, dass so eine Kiste mit kleinem Kind gar nicht so einfach den Berg hochzuradeln ist.
Also war klar: wenn schon ein Lastenrad, dann ein Pedelec. Wieder zuhause durchforstete der Mann das Netz und
fand eine neue holländische Firma, die vom Preis-Leistungs-Verhältnis vielversprechend klang und auch einspurige
Räder im Programm hatte. Wir fanden 40 km entfernt auch einen Händler, der diese "Babboes" führte, das mußten
wir uns anschauen. Es war Liebe auf den ersten Blick! Wir nahmen das Babboe City-E gleich mit.

Greta und Schwester Babboe City-E

Die Tochter war begeistert, sie hat aus ihrer Kiste einen tollen Überblick. Ich habe das Kind im Auge, kann mich mit ihr unterhalten und habe endlich genug Platz für Picknickdecke, Snacks und Sandspielzeug auf dem Weg zum Spielplatz oder den Windelgroßeinkauf im Drogeriemarkt. Der Mann nahm auch schon mal ne Kiste Bier mit zum Grillen. Das Babboe ist inzwischen ein wesentlicher Bestandteil unserer Mobilität.

 

Babboe City Einkäufe

Unsere zweite Tochter fuhr dank Maxi-Cosi-Halterung schon nach wenigen Wochen das erste Mal mit. Nach wie vor
sind wir damit in Mainz Exoten, die anderen drei Familien mit Lastenrad und wir nicken uns immer wissend zu, wenn
wir uns begegnen. Auch werden wir häufig von Interessierten an Ampeln angesprochen, schüchtern sollte man als
Babboe-Fahrer in der Provinz also nicht sein.

Viele Grüße,
Barbara 

 

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