BLOG | FAHRRADSITZ – FAHRRADANHÄNGER ODER LASTENFAHRRAD?

Hallo ihr Lieben,

juhu, endlich wieder Sonne. Der Frühling ist bei uns angekommen und nicht mehr aufzuhalten. Umso mehr macht man sich wieder um die Freizeitgestaltung Gedanken. Jetzt will man doch soviel Zeit wie möglich an der frischen Luft verbringen. Besonders schön ist es als Familie Zeit miteinander zu verbringen. Doch was tun, wenn der Nachwuchs noch nicht alt genug ist zum Fahrradfahren? Dann hat man im Grunde drei Möglichkeiten: FAHRRADSITZ – FAHRRADANHÄNGER ODER LASTENFAHRRAD. Einen Fahrradsitz für das eigene Fahrrad zu besorgen, einen Fahrradanhänger, falls die Kinder noch nicht eigenständig sitzen können oder um zwei Kinder zu transportieren oder als letzte Variante gibt es noch das Lastenfahrrad.

Da wir vor unserem Babboe einen Fahrradanhänger hatten, möchte ich euch heute die letzten beiden Varianten mit Vor-und Nachteilen aus meiner Erfahrung vorstellen.

Vielleicht ist ja gerade jemand in der Findungsphase und auf der Suche nach Erfahrungsberichten.

Als unser erstes Kind geboren wurde, das ist nun mittlerweile 9 Jahre her, haben wir uns für einen Fahrradanhänger für ein Kind entschieden. So konnten wir ihn auch schon ab 3 Monate mitnehmen. Das fand ich sehr praktisch fürs Radfahren. Viel Gepäck hat man allerdings nicht unterbekommen. Mal gerade die Wickeltasche und ein kleines Picknick. Dann kam bei uns relativ schnell unser zweites Kind und wir mussten nach einer neuen Lösung suchen. So haben wir uns für einen Zweisitzer Fahrradanhänger entschieden.

Toll ist an einem Anhänger, man kann ihn mit einer speziellen Kupplung an jedes Fahrrad anbringen. Wenn man mehrere Farräder damit austattet, dann kann Mama, Papa oder die Großeltern den Nachwuchs im Hänger hinterherziehen. Man bekommt im Hänger maximal 2 Kinder unter, bis ca. 5-6 Jahre. Danach wird es echt eng und ungemütlich. Je schwerer die Kinder, desto schwerer lässt sich der ganze Hänger ziehen. Besonders wenn man in hügeligen Regionen wohnt, war es für mich oft eine Herausforderung.

Was ich am Anhänger geliebt habe war die Flexibilität. Besonders im Urlaub war man mobil, daman sich den Kinderwagen sparen kann. Man trennt den Hänger vom Fahrrad und steckt ein vorderes Rad an. So kann man den Hänger wie einen Kinderwagen schieben um zum Beispiel durch die Stadt zu bummeln.

Für Babys gibt es eine spezielle Hängematte, somit sind Babys ab 3 Monate gut geschützt.

In einen Zweisitzer Hänger passt auch deutlich mehr Gepäck. Ich würde also in jedem Fall, ob ein oder zwei Kinder immer einen großen Hänger bevorzugen. Denn man hat immer viel Gepäck. Sei es Sandspielzeug, Handtücher für den Strand oder der Einkauf.

Sehr gut empfand ich auch beim Anhänger, dass man ihn zusammenklappen kann und er dadurch mit ins Reisegepäck passt.

Leider hat aber auch ein Anhänger ein paar Nachteile. So empfand ich das Fahrverhalten nicht optimal, da der Hänger einen immer etwas ausbremst beim Fahren. Man hat das Gefühl, es zieht immer etwas und man kommt nicht richtig voran. Desweiteren heizt sich so ein Hänger im Sommer ziemlich schnell auf. Auch wenn man vorn nur ein Mückennetz hat, ist es im Hochsommer doch sehr stickig. Besonders da er immer auf Auspuffhöhe der Autos fährt. Zumindest in der Stadt.

Aber das größte Problem ist, dass man die Kinder nicht im Blick hatte. Man weiß also nicht, warum das Kind weint. z.B. weil der Nuckel aus dem Mund gerutscht ist oder blendet die Sonne in das Gesicht oder ist die Mütze ins Gesicht gerutscht. Also haben wir ständig angehalten um nach den Rechten zu sehen.

Für uns war aber das dritte Kind ausschlaggebend. Drei oder mehr Kinder kann man nur mit einem Lastenrad transportieren.

Und hätte ich eher davon gewußt, wäre es bei uns ab dem ersten Kind ein Babboe geworden. Für mich sind es so viele Vorteile.

Der größte Vorteil ist, dass ich meine Kinder immer im Blick habe. Ich kann sofort reagieren und sehe gleich was los ist. Es ist so schön sich während der Fahrt mit den Kindern auf Augenhöhe zu unterhalten. Im Anhänger war es ihnen schlichtweg zu langweilig.

Es ist auch im Sommer sehr luftig. Ich kann entweder ganz ohne Verdeck fahren oder Babboe bietet auch einen Sonnenschutz an. Für den Winter gibt es ein Regenverdeck, welches kalten Fahrtwind und Nässe optimal abhält.

Babyschalenhalterung

Babboe Babyschale

Und wenn die Kinder noch so klein sind, dass sie nicht sitzen können, gibt es eine Babyschalenhalterung oder eine Babyschale, davon passen auch zwei nebeneinander in dasLastenfahrrad. Oder eine Buggyhalterung, damit man für den Stadtbummel einen kleinen Kinderwagen mitnehmen kann.

Babboe Buggy-Halterung

Größere Kinder können auch ein kleines Laufrad oder ein Fahrrad noch im Babboe transportieren. So kann man sie im Park auch mal allein fahren lassen. Der Einkauf passt natürlich auch ohne Probleme hinein. Falls man eine Tretunterstützung wünscht so bietet Babboe auch eBikes an. Als Nachteil ist für uns eigentlich lediglich, das Urlaubsproblem. Denn für ein Babboe benötigt man einen Anhänger für das Auto. Aber nunja. Damit kann ich leben 🙂

Vielleicht habe ich nun auch noch etwas vergessen. Dann könnt ihr gern eure Erfahrungen mit uns teilen.

Bis bald, Katrin

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