BLOG | FAMILIEN-RADTOUR CARVE MOUNTAIN

RHEINRADWEG VON MAINZ NACH ANDERNACH (EURO VELO 15) – TEIL 2

In diesem Sommer haben wir einen Kurzurlaub am Rhein verbracht. Mein Mann und ich fuhren mit unseren beiden Mädels in vier Tagen ca. 150 km auf unseren Rädern von Mainz nach Andernach. Heute möchte ich euch nun von der 3. und 4. Etappe erzählen.

3. Etappe Familien-Radtour Carve Mountain

UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal

Am Montagmorgen starteten wir nach einem prima Frühstück in der Jugendherberge Schönburg in die 3. Etappe durch das UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal. Tagesziel: Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Es ging erstmal steil bergab vom Burgberg, an einem Punkt mussten wir stoppen – Die Aussicht war einfach herrlich, von oben direkt auf das Rheintal. Die Kleine freute sich, dass wir mal so richtig „abdüsen“ konnten, wobei ich doch immer die Hand an der Bremse hatte… vor so hoher Geschwindigkeit (für mich ist es ab 35 km auf dem Babboe schon recht schnell) habe ich doch ziemlich Respekt.

Schon nach kurzer Zeit auf dem schönen Radweg erreichten wir die berühmte Loreley und hielten dort an, um die Geschichte dazu zu lesen und etwas zu trinken und zu snacken. Beide Mädels hatten die ganze Tour immer ihre Gürteltaschen um den Bauch, da habe ich dann ab und an z.B. Gummibärchen o.Ä. reingetan, als „Notration“, wenn es grad mal bergab ging mit der Motivation ;-).

Burgen entlang des Rheins

Weiter ging es – inzwischen war es schon wieder recht heiß geworden und der Fahrtwind tat uns entsprechend gut. Wir passierten St. Goar, Bad Salzig, Boppard, Spay und Rhens. Dabei sahen wir u.A. Burg Katz, Burg Rheinfels, Burg Maus, die Kurfürstliche Burg Boppard, die Marksburg, Burg Lahneck und Schloss Stolzenfels. In Boppard hielten wir an einem ganz tollen Spielplatz (Rheinallee 19). Hier gab es viele Spielgeräte und schöne schattige Sitzplätze für uns Eltern. Da der Rhein direkt nebenan lag, konnten auch einige Schiffe beobachtet werden. In Rhens machten wir später Mittagspause und aßen einen leckeren Salat, Nudeln und Pizza/Pommes.

Koblenz

Dann kamen wir schließlich in Koblenz an. Wir fuhren zum Deutschen Eck, dort mündet die Mosel in den Rhein und es gibt viel zu sehen. Z.B. das Kaiser Wilhelm Denkmal, welches die Mädels sehr eindrucksvoll fanden. Dazu spielte die ganze Zeit ein Straßenmusikant die Quetschkommode und es war eine schöne Atmosphäre. Da unser Ziel, die Jugendherberge auf Festung Ehrenbreitstein rechtsrheinisch liegt, mussten wir irgendwie auf die andere Rheinseite kommen. Auch das hatte mein Mann längst perfekt geplant.

Mit dem Lastenrad in der Seilbahn

Direkt am deutschen Eck findet man die Seilbahn, welche zur Bundesgartenschau 2011 gebaut wurde. Mit ihr kann man bequem über den Rhein bis oben zur Festung fahren. Es gibt extra eine Gondel für Radfahrer und da wir bereits angemeldet waren, lief alles reibungslos. Der Angestellte stoppte die Bahn sogar extra für uns, damit wir ohne Probleme alle unsere Räder in die Gondel fahren konnten. Und es passte, unser Carve Mountain lernte quasi Fliegen und schwebte mit uns über den Rhein… Für die Kinder wahrscheinlich einer der tollsten Momente unserer Tour. Madita war schon beim Anblick der Seilbahn so entzückt, „Mama, wir fliegen wie Bibi Blocksberg gleich!!“. Und es war wirklich ein einmaliger Ausblick! Oben angekommen stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zur Jugendherberge.

Jugendherberge Festung Ehrenbreitstein

Die Jugenherber liegt nicht weit entfernt von der Gondelstation. Nach kurzer Suche hatten wir dann auch den Eingang zum Festungsgelände auf dem unsere Unterkunft lag, gefunden. Der Pförtner checkte unsere Reservierung und ließ uns anschließend auf das Gelände. Hier mussten die Räder leider geschoben werden. Es war dann doch noch ein bißchen Weg durch die Anlage, vorbei an vielen interessanten Eckchen der Festung. Einmal über den großen Platz und dann waren wir da.

Sehr froh und ziemlich durchgeschwitzt checkten wir ein und bezogen unsere beiden Zimmer, welche direkt nebeneinander lagen. Eindrucksvoll waren die breiten Mauern und die Aussicht zu beiden Seiten der Festung. Während die Mädels und ich die Zimmer erkundeten, brachte mein Mann unsere Räder in den Fahrradraum. Dann machten wir uns alle frisch, duschten ausgiebig und machten uns auf ins Bistro, wo wir (wieder) Pizza bestellten, denn die Bistrokarte der Jugendherberge war die gleiche wie in Oberwesel. Die Kinder beschäftigten sich während der Wartezeit in der Spielecke.

Nach dem Essen ließen wir den Tag bei einem kleinen Spaziergang über das Festungsgelände ausklingen. Die Aussicht von dort oben war bombastisch und die Abendstimmung samt langsam fallenden Temperaturen sehr angenehm. Wir packten unsere Akkus an die Steckdosen, fielen in unsere Stockbetten und schliefen gut und tief bis zum nächsten Morgen.

4. Etappe Familien-Radtour Carve Mountain

Von Koblenz nach Andernach

Der letzte Tag unserer Tour war nun gekommen und damit die 4. Etappe von Koblenz zu unserem Auto im Andernach lag vor uns. Das Frühstück war wieder sehr lecker und kann locker mit einem Hotelbuffet mithalten. Das Personal war auch hier wie schon in Oberwesel sehr freundlich und locker. Wir packten an dem Dienstag-Morgen ein letztes Mal unsere sieben Sachen, checkten aus und die Kinder spielten noch kurz auf dem Spielplatz, der direkt vor der Jugendherberge liegt. Dann schoben wir zum Ausgang und fuhren mit Speed den Berg hinab durch die Wohnsiedlung.

Da es noch recht früh am Morgen war und Madita mit Husten aufgewacht war, schloss ich die erste halbe Stunde das Verdeck und fuhr dann halboffen weiter, die Kleine kuschelte sich in die Decke, welche immer griffbereit unterm Sitz liegt. Zurück auf dem Rheinradweg fuhren wir mal langsam mal etwas schneller und auch die Kleine fuhr ein Stückchen auf ihrem Roller mit, der immer vorne im Babboe lag. Während einer kleinen Pause gingen wir direkt ans Wasser und die Kinder kühlten ihre Füße im Rhein. Völlig erstaunt fanden wir sogar einige Muscheln an dieser Stelle. Die wanderten mit noch einigen Fossilien-Steinen ins Babboe.

Zurück in Andernach

Schließlich kamen wir wieder in Andernach an und fanden unser Auto samt Anhänger wohlbehalten wieder. Die Tour endete hier und war ein tolles Abenteuer für uns als Familie. Mein Babboe hat uns nie im Stich gelassen und bis auf eine Delle im hinteren Schutzblech hat es alles unbeschadet überstanden. Dank der guten Planung hatten wir eine richtig schöne Zeit und auch das Carve hat einiges Neues erlebt… Zug fahren, Schiff fahren, Seilbahn fahren!

Nun geht der Sommer langsam zu Ende und wir starten in ein neues Kiga- und Schuljahr.
Euch allen eine gute Zeit und genießt die letzten Sommertage!

Eure Nina

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